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Spieletag (21.07.2009)

 

An einem warmen Sommertag in der ersten Ferienwoche erreichten Frau Schulze, Frau Ozipka, Frau Wenzel und 24 Kinder vom Hort der Grundschule Zülichendorf das Haus der Generationen gegen halb zehn Uhr. Dort erwartete sie bereits ein Spielparcours aus zwölf unterschiedlichen Spielen, die Konzentration, Geschicklichkeit, Schnelligkeit, manuelle Fähigkeiten, Phantasie und Zusammenarbeit erforderten. Wir, Frau Gottschling von der Handarbeitsgruppe und ich, hatten zuvor den Parcours aufgebaut.

Nach einer kurzen Verschnaufpause teilten die Hortnerinnen rasch die Kinder in Gruppen ein. Jeweils eine von uns fünf Frauen begleitete dann eine kleine Gruppe durch die Spiele.

 

Aus einem alter Kochkessel, ausgekleidet mit einer Plastefolie, gefüllt mit Wasser, mußten farbige Styroporrechtecke geangelt und dem Farbenkreis zugeordnet werden. Den Mauerverband, aufgemalt auf Sackleinen zu lösen, fiel den Kindern gemeinschaftlich nicht schwer. Schwieriger war es schon die Tischtennisbälle in einem Eierkarton zu plazieren oder die Walnüsse mit einem Hammer zu treffen, die ein anderes Kind oder eine der Frauen oben in einen Plastikschlauch steckte, der auf einem Hauklotz endete. Eines der beiden Spiele, die uns die Forst Jüterbog freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte. Während die anderen noch mit dem Dreibein-, Klotz oder dem Zeitungslauf vergnüglich beschäftigt waren, schmückte eine Gruppe schon die alten Stühle des Hauses mit Silberfolie, Kreppapier und andern Utensilien. Auf ihnen fand im Anschluß an die Auswertung der Spielkarten die Siegerehrung statt. 10 von 12 Spielen wurden prämiert mit kleinen Preisen und von Frau Schulze, der Hortleiterin, überreicht!

Mit Geduld und Ausdauer drehten zwei Kinder eine Mutter über eine 1 Meter lange Gewindestange. Andere versuchten so viele Knoten wie möglich innerhalb von zwei Minuten in ein 3m langes Seil zu knüpfen oder halfen sich die gegenseitig eine endlose Papierschlange aus einer Zeitung zu schneiden. Da blieb doch tatsächlich auch noch Zeit einen Blick auf die Schlagzeilen zu werfen!

 

Nach dem improvisierten Mittagsmahl, für das die Frauen bestens gesorgt hatten, vergnügten sich die Kinder noch einmal alleine mit den Spielen, bastelten oder schnappten sich den Fußball oder die Tischtenniskellen. Zeit für einen Plausch unter uns Frauen. " Soll ich jetzt einen Kaffe machen", fragte ich die Hortnerinnen. Sie schauten mich ein wenig strafend aus müden Augen an und dann wieder auf die Uhr. "Zu spät! Wir müssen gleich aufbrechen, der Bus kommt kurz nach halb drei! Wenn wir den verpassen, dann erreichen wir den Anschlußbus um 16 Uhr in Zülichendorf nicht, der die Kinder wieder nach Hause bringt." Bevor die Gruppe aufbrach, offerierten mir die Mädchen liebevoll verpackte, selbstgebastelte Geschenke. Ein Dankeschön für einen schönen Nachmittag, das tat gut!

 

B. Vogt, Jugendkoordinatorin

1 ½ Stunden von Woltersdorf bis Zülichendorf, mit dem Auto brauche ich knapp 20 Minuten, denke ich beim Aufräumen. Die Grundschule ist weit weg, benutzt man den öffentlichen Nahverkehr und nah, benutz man das Auto und umsonst ist die Fahrt auch nicht! Trotz alledem will der Hort im nächsten Jahr wiederkommen!

 

EIN BESUCH IM HAUS DER GENERATIONEN!

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